Alana, meine vierbeinige "Schulassistentin"

Wie alles begann:

Schon immer gehören Tiere zu meinem Leben, begleiten und begeistern mich. Und auch die Begeisterung für die Pädagogik zeichnete sich früh ab. So "mussten" alle jüngeren Kinder in meinem Umfeld bei mir, schon als ich selbst noch in der Grundschule war, ihren Namen schreiben lernen.

Zwar absolvierte ich nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur Tierarzthelferin, um in den Beruf des Tierarztes hineinzuschnuppern, doch setzte sich letztlich die Liebe zur Arbeit mit Kindern durch.

 

Bereits im Studium und Referendariat entstand dann der Wunsch, irgendwann meine beiden Leidenschaften Tiere und Unterricht zu verbinden und tiergestützt zu Arbeiten. Doch bedingt durch Elternzeiten, Umzüge und Versetzungen dauerte es eine ganze Weile, bis eine Umsetzung dieses Traumes möglich wurde.

 

Umso mehr freut es mich, an der Grundschule, an der ich seit 2014 mein pädagogisches Zuhause gefunden habe, durch meinen Schulleiter die Chance bekommen zu haben, mit meinen Schülern tier- bzw. genauer gesagt hundgestützt arbeiten zu können.

 

Mit "Alana" startet also nun der Weg in die hundgestützte Pädagogik, mit ihr gemeinsam bilde ich mich aktuell aus- und weiter und hoffe sehr, dass den Kindern unserer Schule die positiven Effekte dieser Arbeit zu Gute kommen.

Hundgestützte Pädagogik an der Grundschule

Seit dem Schuljahr 2019/20 hat das Kollegium der Grundschule, an der ich als Klassenlehrerin arbeite, also nun Unterstützung durch zwei Kolleginnen auf vier Pfoten.

Zwei? Ja genau, denn eine Kollegin konnte ich mit dieser Idee „anstecken“ :-)

 

Im Sinne der tiergestützten Pädagogik durchlliefen wir beide deshalb mit unseren Junghunden die Ausbildung zum Therapiebegleit- und Schulhund.

Doch schon während der Ausbildung bereichertn diese vierbeinigen „Referendarinnen“ den Unterricht und das Schulleben in unseren Klassen stundenweise und trugen zu einem positiven Gemeinschaftsgefühl bei.

Die beiden Vierbeiner absolvierten mit uns eine klassische Hundeerziehung in einer Hundeschule, an die sich eine spezielle Therapiebegleit- und Schulhundausbildung in einem „Therapiehundezentrum“ anschloss. Während dieser Zeit befanden sie sich sozusagen im „Referendariat“ und wurden bereits im Welpenalter schrittweise mit der Unterrichtssituation vertraut gemacht.

 

Ihre Ausbildung hat Alana Im Dezember 2021 abgeschlossen und alle Anforderungen mit Bravour bestanden (siehe Dokumentation und Tagebuch: "Alanas Lehrprobe" und "Hundeführerschein").

Ich bin unglaublich stolz auf meine "Schulassistentin" die ihren Job mit so viel Freude sowie Begeisterung ausführt und jedem Kind immer wieder aufs Neue das Gefühl gibt, richtig und wichtig zu sein.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Stöbern auf Alanas Schulhundseiten!

Es lohnt sich auch, immer mal wieder vorbei zu schauen, da diese Seiten mit ihr und ihren Aufgaben mitwachsen und stetig mit aktuellen Infos gefüllt werden.